Etwas bewegen, lernen, vernetzen #MZF20 virtuell: Experiment mit Zukunft

Das #MZF20 wird virtuell und noch spannender: Diskutiert mit uns und vernetzt euch - bequem von eurem Sofa aus und Corona-konform mit Sicherheitsabstand.

Am 10.10.2020 stellen wir das Thema Vertrauen in den Fokus! Auf dem Programm stehen meinungsstarke Referent*innen im Live-Video. Wir freuen uns auf euch!

Vertrauen

Journalismus in der Krise: Wir zeigen euch, wie Nutzer*innen wieder Vertrauen in die Medien finden und ihr Vertrauen in euren Beruf.

01

Online

Mit einer virtuellen Konferenzplattform holt ihr euch das #MZF20 in euer Wohnzimmer oder in eure Redaktion.

02

Public Viewing

Beim virtuellen #MZF20 könnt ihr euch mit euren Kolleg*innen treffen und euch gemeinsam weiterbilden. Ihr braucht nicht alleine vor dem Laptop zu sitzen.

03

Austausch

Neben den Workshops bieten wir Plattformen, damit ihr euch mit anderen Journalist*innen aus ganz Deutschland vernetzen könnt.

04

10. Oktober 2020 Unser Programm

10 Uhr

Begrüßung @ Dagmar Lange, MZF-Team

10.15 Uhr

Keynote: Vertrauen im Journalismus @ Prof. Dr. Alexandra Borchardt

10.45 - 11.45 Uhr Workshop 1

Alltag als Auslandskorrespondentin: Vertrauen gewinnen trotz Propaganda (Workshop abgesagt) @ Inna Hartwich

Der Workshop ist abgesagt! Inna Hartwich gibt Einblicke in ihre Arbeit in Russland, angrenzenden Ländern und China, und erzählt, wie sie es schafft Vertrauen zu gewinnen - vor Ort bei ihren Gesprächspartner*innen, aber auch in den Redaktionen.

10.45 - 11.45 Uhr Workshop 2

Digitale Sicherheit: So schützt du deine Accounts @ Annkathrin Weis

Im Workshop zu digitaler Sicherheit lernen die Teilnehmenden in kurzer und knapper Form, wie sie praktisch ihre Online Accounts zum Beispiel bei Social Media gegen die gängigsten Hacking-Angriffe schützen können.

10.45 - 11.45 Uhr Workshop 3

Über Lösungen sprechen! Wie konstruktiv ist Konstruktiver Journalismus? (Workshop ausgebucht) @ Johannes Meyer

Der Workshop ist ausgebucht! Nachrichten realistischer und wahrheitsgetreuer machen - das ist das Ziel des Konstruktiven Journalismus. Seit einigen Jahren gibt es immer mehr journalistische Formate und Produkte, die in diesem Sinne konstruktiv arbeiten möchten. Journalismus solle nicht nur Missstände anprangern, sondern auch Wege zur Lösung anbieten, so der Ansatz. Befürworter sehen im Konstruktiven Journalismus eine probates Mittel, um den Rezipient_innen ein realistisches Weltbilds zu vermitteln. Kritiker sehen Gefahren, dass Journalist_innen nicht mehr nur informieren, sondern zu Aktivist_innen werden können. Journalist und Moderator Johannes Meyer ist Befürworter des Konstruktiven Journalismus. In der Session will er anhand von Beispielen darüber sprechen, wie vielfältig die neuen „kritisch-konstruktiven“ Formate des Journalismus sind und wie sie Debatten auslösen können. Kritiker sind ausdrücklich willkommen!

10.45 - 11.45 Uhr Workshop 4

Erfolgreich durch die freie Wildbahn: Tipps für die journalistische Selbstständigkeit (Workshop ausgebucht) @ Roland Karle

Der Workshop ist ausgebucht! Freie Journalisten arbeiten härter und verdienen weniger – stimmt das? Und wenn ja, warum? Oder ist doch alles ganz anders? Roland Karle gibt Antworten darauf und berichtet aus eigener Erfahrung. Nach kaufmännischer Lehre, BWL-Studium und Zeitungsvolontariat ist er seit 25 Jahren freiberuflich tätig. Wie das erfolgreich funktioniert, worauf Ein- und Umsteiger achten sollten – und welche Rolle Vertrauen dabei spielt.

10.45 - 11.45 Uhr Workshop 5

Mit Rechten reden – Über den journalistischen Umgang mit Rechtspopulist*innen und Rechtsextremen (Workshop ausgebucht) @ Arndt Ginzel

Der Workshop ist ausgebucht! Welche Besonderheiten und Probleme bringt die Recherche in der rechten Szene mit sich? Wie geht man am besten mit Lügenpresse-Vorwürfen um? Und wie kann man sich schützen, wenn man als Journalist*in selbst zur Zielscheibe rechter Hetze wird? Darüber diskutieren wir mit Arndt Ginzel. Der ZDF-Reporter berichtet von seinen Erfahrungen mit der rechten Szene in Deutschland und beantwortet Eure Fragen.

12 - 12.45 Uhr

Mittagspause mit Livekonzert der Synthiepop-Band "ok.danke.tschüss"

13 - 13.30 Uhr

Keynote: Journalismus in Zeiten von Corona @ Rainer Lang

13.30 - 14.30 Uhr Workshop 6

Gründung eines eigenen Lokalmediums (Workshop ausgebucht) @ Alexandra Haderlein

Der Workshop ist ausgebucht! Vertrauen - das braucht es auch, um seinen eigenen Weg zu gehen. Die Nürnbergerin Alexandra Haderlein hat genau das gemacht. Im Januar hat sie ihre unbefristete Festanstellung aufgegeben, um ihre eigenen Ideen eines lokaljournalistischen Angebots umzusetzen. In dem Workshop wird sie berichten, was ihr half, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, wie sie aus vielen Ideen DAS eine Angebot entwickelte, wie sie Mitstreiter gewann und wo ihr Projekt heute steht.

13.30 - 14.30 Uhr Workshop 7

Neue Zielgruppen im Lokalen finden (Workshop ausgebucht) @ Daniel Stahl

Der Workshop ist ausgebucht! Daniel Stahl leitet die Online-Redaktion der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN). Diese sind ein wenig wie ein Einhorn im deutschen Lokaljournalismus. Die BNN hatten bis vor wenigen Jahren keine Website. Jetzt startet der Verlag mit neuem Angebot und Registrier-/Bezahlschranke. Doch wie findet man im Jahr 2020 neue Leser*innen für digitalen regionalen Journalismus mit Anspruch? Wer sind unsere Zielgruppen in der Zukunft? Das will die Redaktion bei den BNN gerade herausfinden und darüber berichtet Daniel Stahl beim MZF20.

13.30 - 14.30 Uhr Workshop 8

Diskriminierungssensible Sprache im Journalismus (Workshop ausgebucht) @ Julian Dörr & Gilda Sahebi

Der Workshop ist ausgebucht! In diesem Sommer hat Deutschland eine Rassismus-Debatte erlebt, die intensiv auch jenseits von betroffenen und marginalisierten Communitys geführt wurde. Ein Fortschritt sicherlich, der aber auch offenbart hat, wie sehr es laut der Referierenden in deutschen Redaktionen weiterhin an Wissen über Diskriminierung mangelt. Ein interaktives Webinar über den journalistischen Umgang mit Sprache.

8

Workshops

2

Keynotes

1

Livekonzert

70+

Besucher*innen

Diskutieren, networken, lernen - wir mit Euch! Die Zukunft des Journalismus

Falschnachrichten, bearbeitete Bilder und Hetze im Netz – es gab kaum eine Zeit, in der unabhängiger, hartnäckiger und freier Journalismus nötiger war als jetzt. Dennoch: Die Abo-Zahlen sinken, das Desinteresse der Leser*innen ist immer öfter spürbar, es fehlt an engagiertem Nachwuchs, weil die Strukturen angestaubt wirken. Ist der Journalismus in der Krise?

Ja – und nein! Wir wissen: Es gibt eine Zukunft! Wie diese aussieht, das wollen wir gemeinsam mit erfahrenen Journalist*innen diskutieren. Aber das reicht nicht: Wir brauchen auch die nachstrebende Generation, die sich mit den neuen Techniken bestens auskennt, aber noch mehr lernen will. Der Austausch zwischen den Erfahrenen und den Jungen Wilden ist das Fundament für die Zukunft.

Beim Medien Zukunft Festival wollen wir diskutieren – mit euch! Aber wir wollen auch etwas bewegen, uns bilden, uns vernetzen. In Workshops könnt ihr neue Techniken erlernen, euren Blick weiten.

Denn diese Vielfalt, die brauchen wir – in der Gesellschaft, im Journalismus, im Kontakt untereinander.

Vernetzt euch – mit dem MZF!

Ob vor Ort oder virtuell – das Medien Zukunft Festival des DJV Baden-Württemberg bringt euch zusammen! Tauscht euch aus, lernt spannende Menschen aus der Branche kennen und setzt euch für einen zukunftsfähigen Journalismus ein.

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