Alles neu macht… der Juni, heißt es für das Medien|Zukunft|Festival 2019. Anfang des Monats hat sich das Organisationsteam getroffen, um sich den Veranstaltungsort für den 23. November anzuschauen, die Abendakademie im Zentrum Mannheims. Diese Institution gibt es zwar schon seit 120 Jahren, doch die Räume sind so modern, wie das die Teilnehmer des ersten #MZF erlebt haben. Allerdings ist der neue Veranstaltungsort deutlich besser mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: Mehrere Straßenbahnlinien halten an der gleichnamigen Haltestelle, die Fahrtzeit zur Abendakademie beträgt nicht einmal zehn Minuten vom Hauptbahnhof aus, der sehr gut an den Fernverkehr angebunden ist.

 

Für das #MZF sind neben einem großen Saal und dem Foyer – dort gibt es unter anderem wieder einen Markt der Möglichkeiten – vier Seminarräume reserviert. Alle sind mit Overhead-Projektoren und genügend Steckdosen ausgestattet, zudem ist die Internetverbindung dort, wie das beim Orgatreffen getestet wurde, hervorragend. Und nicht zuletzt sind sie schön hell und bieten tolle Ausblicke über Mannheim (wobei unser Programm so spannend ist, dass die Aufmerksamkeit sicher nur auf den Referenten liegt).

Mitte Juni gab es den Wechsel vom alten zum neuen Logo.

Einheitliche Gestaltung
Apropos schön: Beim Orgatreffen und danach ging es auch um ein neues Aussehen des #MZF. Denn bislang war das Design eher handgestrickt und wenig einheitlich, vor allem mit Blick auf unsere Printmedien und die Auftritte online. Doch das wurde in den vergangenen Tagen von einem Mediendesigner professionell überarbeitet, sodass wir nun ein auf diese ebenfalls neu gestaltete Website farblich abgestimmtes neues Logo haben, blau-lila statt mint. Das Design wird sich auch in den noch zu erstellenden Werbemedien widerspiegeln, den Flyern und der Broschüre, die für die Teilnehmer am 23. November alle wichtigen Infos bereithält, vor allem natürlich das Programm.

Von Finanzierung über Daten-Journalismus zum Gendern
Und auch dazu gibt es Neues – die Inhalte stehen komplett fest. Nach der Begrüßung spricht Jörg Sadrozinski, langjähriger Leiter der renommierten Deutschen Journalistenschule in München und nun verantwortlich für die Reporterfabrik von Correctiv, über unabhängigen Journalismus der Zukunft und wie sich dieser finanzieren lässt. Im Anschluss startet die erste Runde der Workshops, zu Datenjournalismus und Live-Journalismus (beide mit Fortsetzung nach der Mittagspause) sowie Verifikation und eine Gesprächsrunde zum Umgang mit Rechtspopulismus. Im Saal wird zudem Thomas Kaspar, Co-Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, über den digitalen Wandel bei der Zeitung berichten.
Am Nachmittag geht es im Saal weiter mit einem Impuls von Handelsblatt Orange-Redaktionsleiter Maximilian Nowroth. Er erläutert, wie man junge Leser für das Thema Wirtschaft interessiert. Die anschließende Podiumsdiskussion dreht sich ums „Gendern“ in journalistischen Beiträgen. Die zweite Runde der Workshops wird ergänzt durch eine Gesprächsrunde zu einer besonderen Form der Leserbindung durch eine interaktive Serie. Zudem gibt es eine Diskussion zum Thema „Recht auf Information“ und den nicht immer gleichen Interessen von Journalisten und Pressestellen.

Das ausführliche Programm in der Übersicht mit den genauen Zeiten sowie Details zu den Workshops und Referenten stellen wir in den folgenden Tagen hier nach und nach ein – dann wir wollen ja auch nach dem Juni euch noch viel Neues bieten. Damit ihr wisst, wofür ihr euch ab etwa Mitte Juli anmelden könnt…