Programmablauf (Änderungen vorbehalten)

10:00  Beginn (Eröffnung und Begrüßungsreden)

10:30 Keynote: Journalismus zwischen Krise und Aufbruch. Momentaufnahme und Zukunftsperspektiven

11:30 Workshops Teil 1:

13:30 Mittagspause

14:15 - 14:30 Kurzvortrag: Mit wirtschaftlichen Themen die Jugend erreichen

14:30 Podiumsdiskussion: Sollen Medien gendern?

15:30 Workshops Teil 2:

 

Ende ca. 17:30

Unser ausführliches Programm könnt Ihr auch als MZF_Programm herunterladen.

Keynote
Workshops

Keynote „Journalismus zwischen Krise und Aufbruch": Momentaufnahme und Zukunftsperspektiven

Speaker: Jörg Sadrozinski

In meinem Vortag werde ich auf aktuelle Entwicklungen eingehen (Relotius und die Folgen, generelle Vertrauenskrise im Journalismus, mangelnde wirtschaftliche Aussichten und damit verbundene Einstellungen von Zeitungen und Zeitschriften) - aber auch positive Beispiele von journalistischen Start-ups aufzeigen und Weiterentwicklungen bei Verlagen und Medienunternehmen ansprechen, Diskussionen um Stiftungsfinanzierungen etc.

Workshop 1: Datenjournalismus

(11:30 - 13:30 und 15:30 - 17:30)

Leitung: David Hilzendegen

Die Grundlagen des Datenjournalismus in vier Stunden zu lernen, ist unmöglich. Das ist aber kein Grund, es nicht trotzdem zu versuchen. Denn Datenjournalismus lebt vom Ausprobieren, vom Tüfteln und vom Austausch miteinander. Genau darauf ist dieser Workshop ausgelegt, er versteht sich als Basis zum Selbststudium. Als fertiger Datenjournalist wird hier niemand rausgehen, dafür aber als jemand, der den Median vom Arithmetischen Mittel unterscheiden kann, der weiß, was die Mercator-Projektion ist und die richtigen Tools kennt, um ein Streudiagramm zu erstellen. Wichtig: Für diesen Workshop sind grundsätzliche Kenntnisse in Excel oder Google Spreadsheet unerlässlich. Die Teilnehmer sollten die Logik dieser Programme verstehen und in der Lage sein, damit Prozentrechnung durchzuführen. Bitte eigenen Laptop mitbringen!

 

Workshop 2: Live-Journalismus

(11:30 - 13:30 und 15:30 - 17:30)

Leitung: Mario Geisenhanslüke 

Mit einem hohen praktischen Anteil bringt Mario Geisenhanslüke (VRM) den Teilnehmer*innen alles zu Liveberichten, Videos und Mobile Reporting bei.

 

Workshop 3: Desinformation und Verifikation

(11:30 - 13:30)

Leitung: Sandra Andrés

Im Workshop „Desinformation und Verifikation“ werden die Teilnehmer die Arten von Fake News kennenlernen, bis hin zu den Deep Fakes. Auch über die Entstehung und tief politischen Geschichte sowie den gezielten Einsatz von Desinformation werden sie etwas erfahren. VORSICHT! Sie werden in diesem Workshop auch jede Menge Falschnachrichten kreieren - denn um etwas zu bekämpfen, hilft es, es erst zu verstehen. Außerdem gibt es in dem praktisch orientierten Workshop viele Beispiele, bei denen Sie selbst entscheiden müssen, was noch Wahrheit ist, und wie man dies im Alltag rasch feststellt. Sie werden dafür Strategien erlernen, aber auch selbst entwickeln.

 

Workshop 4: Audience Engagement (Leserbindung)

(15:30 - 17:30)

Leitung: Janis Dietz und Lisa Reiff

Wie wäre es, wenn wir die Geschichten schreiben, die unsere Leser sich wünschen? Mit der Serie „Noch Fragen?“ macht die Heilbronner Stimme genau das. Die Online-Redakteure Lisa Reiff und Janis Dietz berichten über Erfolge und Herausforderungen der interaktiven Serie. Außerdem zeigen sie, wie andere Medien es schaffen, Journalismus zu machen, der die Community wirklich interessiert. 

 

Workshop 5: Podcasten für Einsteiger

(15:30 - 17:30)

Leitung: Katharina Nocun

Um einen guten Podcast zu produzieren braucht man ein professionelles Ton-Studio und jahrelange Erfahrung? So ganz stimmt das nicht.
Tatsächlich kann man schon mit einfachsten Mitteln seinen eigenen Podcast starten. In dieser Session wird erklärt, wie man das Projekt „Eigener Podcast“ am besten angeht.

 

Workshop 6: Umgang mit Pressestellen

(15:30 - 17:30)

Welche Fragen müssen Pressestellen Journalisten beantworten? Was fällt unter ein Betriebsgeheimnis? Wie wird mit der Gratwanderung zwischen Informationsbedürfnis bei einem Verbrechen und der Zurückhaltung mit Blick auf weitere Ermittlungen umgegangen? Welche eigenen Medienkanäle bespielen die Pressestellen - und brauchen Sie überhaupt noch Journalisten? Angefragt für die Diskussion mit vielen Praxisbeispielen sind Vertreter von BASF, der Polizei und einer Stadtverwaltung.